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GESCHICHTE

Das ccw.stainach

– regional – überregional – international –

In seiner Zeit vor 2000 hatte das ccw.stainach allein auf Grund seines anspruchsvollen Programms vor allem überregionale Bedeutung mit zweifellos internationaler Strahlkraft. Namhafte Künstlerinnen und Künstler adelten das Haus in der Bahnhofstrasse mit ihrem oft einzigen Österreichgastspiel. Eine Tatsache die damals vornehmlich auswärtiges Publikum anzog.

Die neue Leitung seit Juli 2001 machte es sich zur Aufgabe, aus dem ccw.stainach ein besonderes Culturcentrum für die Region werden zu lassen, das freilich weiterhin hoher Qualität verpflichtet sein sollte. Ein Brückenschlag zwischen hohem Anspruch und Vermittelbarkeit war das erklärte Ziel der beiden künstlerischen Leiter – den Grazer Theaterkünstlern Dorothee Steinbauer und Wolfgang Dobrowsky. Somit bietet das ccw.stainach seither Veranstaltungen in vielerlei Sparten und großer Bandbreite, von Musik über Theater und Kabarett bis hin zu Film – hier besann sich das Haus seiner Vergangenheit als kleines lokales Kino – vereinzelt auch Tanz, Literatur und Bildender Kunst.

Kooperationen mit Kulturvereinen und Initiativen im Bezirk zeigen zunehmende Kommunikationsfreudigkeit und Zuwachs an Ausstrahlung und Bedeutung für die nähere und weitere Umgebung. Besonders freut uns, dass das ccw.stainach durch den Besuch des vormaligen Kulturlandesrates Dr. Kurt Flecker, der im Frühjahr 2007 das Konzept der Landesaustellung NEU – sprich der REGIONALE – im Bezirk Liezen vorstellte, zur Keimzelle, der Regionalebewerbung 2010 wurde. Das ccw.stainach war es, wo die Mitglieder des späteren Dachverbands der Kultur- und Medieninitiativen des Bezirkes (R*E*X) sich trafen und gemeinsam die Bewerbung vorbereiteten. Schließlich zeichnete die ccw.leitung auch verantwortlich für das letztgültig formulierte Einreichkonzept, das den Zuschlag für 2010 erhielt.

SANIERUNG

Die Tatsache, dass das ccw.stainach sich nicht nur als spannender Veranstalter, sondern auch kompetenter Kulturpartner für verschiedene Institutionen profilieren konnte, führte letztendlich zu dem großen Vertrauensbeweis der Standortgemeinde Stainach, die unseren Wunsch nach einem neuen und unseren Zielsetzungen adäquaten Äußeren unterstützte. Eine Finanzierung aus Mitteln des Landes Steiermark, der Marktgemeinde Stainach und umliegender Gemeinden, half notwendige Instandhaltungs- und Adaptierungsarbeiten zu realisieren und macht dank eines neuen Raumkonzeptes den seit 2001 gelebten Dialog des Hauses zwischen Internationalität und Region architektonisch transparent.

Die zwei wesentlichen und sichtbaren Neuerungen sind die Barrierefreiheit und bauliche Öffnung des Hauses, beides wird sich ebenfalls im Programm widerspiegeln. Das freundliche neue Foyer mit Bar soll nicht nur zum Verweilen vor- und nachher einladen, es soll auch zu Spielräumen für kleine maßgeschneiderte Veranstaltungen wie Lesungen, Impulsreferate, Dialog- und Diskussionsrunden aktueller, durchaus auch soziokultureller Themen  werden, die unseren Lebensraum unmittelbar betreffen. So soll Kunst und Kultur sowie deren Vermittlung vermehrt als Aufforderung zur Mitgestaltung unserer Lebensqualität verstanden werden.  Hoher Qualität fühlen wir uns weiterhin ebenso verpflichtet wie persönlichem Austausch mit unseren “MitgeniesserInnen”.